Bewie 's Mikrowelt Die Configuration und Krystallen der Silbersolution (Fig. I) und Erbsen mit Kreuzkäferlein (Fig II)
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Bild aus: Ledermüller, Mikroskopische Gemüths- und Augen-Ergötzungen, Tafel 99

Die Configuration und Krystallen der Silbersolution und
Erbsen in welchen Kreuzkäferlein gefunden worden.

Das obere Bild zeigt wieder einmal Kristalle, diesmal aus Silbernitrat.

Das untere Bild zeigt Erbsen, die von einem Schädling befallen wurden, der dann eine ausführliche Korrespondenz zwischen Ledermüller und einigen anderen Wissenschaftlern auslöste. Von diesem Käfer war damals bekannt, dass er sich in Amerika ausbreitete und bereits in vielen Gegenden den Erbsenanbau unmöglich machte. Jetzt war er offenbar auch in Böhmen angekommen und wurde zudem auch in der Provence entdeckt. Er wurde von Ledermüller und seinen Kollegen als Erbsenkäfer bezeichnet und als solcher ist er auch heute noch ein bekanntes Mitglied der Gattung Bruchus. Hier zeigt Ledermüller die Erbsen und die schlüpfenden Käfer, auf der nächsten Tafel Nr. 100 hat er den Käfer ausführlicher gezeichnet.

Hier Ledermüllers Text zu den Erbsen auf dieser Tafel und dem darin gefundenen Käfer:
Vor ohngefehr vier Wochen erhielte ich von einem Hochgelehrten und Hochwerthen Gönner, aus Nürnberg, ein paar Erbsen anhero, mit der Nachricht, „daß Ihme deren eine Schachtel voll aus Böhmen zugeschickt worden wären. Das besondere so daran zu beobachten, bestünde darinnen, daß in einer jeden Erbse ein kleiner lebendiger Käfer sich befinde, daß der ganze Acker damit angesteckt und der Genuß dieser Erbsen verschiedenen Personen höchstschädlich, wo nicht gar tödtlich gewesen seye etc.“
Sobalden ich sie nun empfangen, besahe ich sie erstlich von aussen. Ich erblickte sogleich einen runden grauen Flecken an jeder, der etwas weniges erhäben und einem Deckel ähnlich sahe. Diesen Aschfarben Flecken eröffnete ich mit einem Federmesser behutsam, und ich hatte noch nicht diesen kleinen Deckel von der Erbse abgesondert, als schon der darunter verborgene Gast seinen braunen Kopf und lange Fühlhörner alsobalden herausstreckte, und endlich nach Verlauf einer hal ben Minute, sein Gefängnus gänzlich verlassen und alsobalden auf meiner Hand die Flügel erhoben hatte, um sich zum schwung in die freye Luft fertig zu machen. Da mir aber dieser seltene Gast viel zu angenehm ware, als daß ich ihme so geschwinde wiederum von mir lassen sollen, so verwahrte ich ihn sogleich in einem kleinen Zucker Gläsgen zur weitern Untersuchung.
Die andere Erbse schickte ich meinem sehr werthen Gönner und Nachbarn Tit. Herrn Professor Arnolden, mit einem Billet zu, worinnen ich Ihn ersuchte, solche zu eröfnen; weilen aber derselbe damalen im Auditorio beschäftiget ware, so hatte dieser zweyte Gefangene das Glück, von einer der schönsten Hände, von seiner Verehrungswürdigen Frauen Eheliebsten, die Befreyung zu erhalten.
So gewiß es nun ist, daß in diesen 2. Erbsen, Käfer waren, so ungewiß war ich doch noch bey allen deme, ob ich der ganzen Geschichte trauen sollte? Ich wußte zwar wohl, daß aus Raupen Käfer werden, und daß man kleine weisse Räupchen in denen grünen Schottenerbsen zum öftern findet; alleine ich habe niemalen ihre Verwandlung weder gesehen noch gelesen. Zudeme fehlte in beeden Erbsen die abgelegte Puppenhülle oder Schaale des Käfers, welche doch nothwendig in der holen Erbse hätte gefunden werden müssen. Ich schrieb deswegen meine Gedanken in Antwort an denjenigen hoch werthen Gönner, der mir die Erbsen zugeschickt hatte, eröffnete Ihme meinen Zweifel, und ersuchte Ihn, mir nur noch Einige davon zu schicken. Er antwortete mir also:
„“Die Geschichte mit den Erbsen, welche ich Ihnen ohnlängst mitgetheilt, beruhet auf der lautern Wahrheit. Unter mehr als hundert Stücken habe ich nicht mehr als zwey gefunden, die frey von Einquartierung gewesen. Anbelangend die desiderirten Exuvias, so ist bekannt, daß diese classis insectorum ex ovulo in vermem plerumque monstrosum, pertenui putamine einctum, und so weiter, sich verwandelt, welche Puppenhaut viel weicher und zärter beschaffen, als der Schmetterlinge und folglich ad quemuis leue attritum zu Staub werden, dergleichen die hole bey mir ledig befundene Erbsen in sich gehalten. Indessen übersende hierbey noch eine Erbse und würde deren mehr beylegen, wenn nicht solche schon hier und dar distribuirt hätte.
Diese Gedanken kamen mir sehr wahrscheinlich vor, und indeme ich den Brief gelesen hatte, schickte ich die dritte Erbse noch einen andern meiner hochgeschätzten Gönner zur Eröfnung zu, der sie aber leer und ohne Käfer gefunden. Dieses gab Gelegenheit zu neuen Zweifel, und da auch derjenige Gelehrte, der mir die Erbsen mitzutheilen beliebt, seinen Namen verschwiegen gehalten wissen wollte, so ware ich schon entschlossen die ganze Beobachtung miteinander auf die seite zu legen, als mir endlich beyfiele, mich noch zuvor bey meinem Verehrungswürdigen Gönner Tit. Herrn Hofrath Trew hierüber zu befragen. Ich war so glücklich nachstehendes ausführliche und angenehme Antwortschreiben hierauf zu erhalten:
Von denen Böhmischen Erbsen sind mir auch etliche zu Handen gekommen, und ich ware eben willens solche Ew. c. zuzuschicken, als ich von Dero Herrn Verleger vernommen, daß sie dergleichen schon vom Herrn Dr. N. erhalten hatten. Unter denen Meinigen deren 3. sind, ist eine durch welche das Inseckt sich schon durchgefressen hat, und eine, an welcher man deutlich einen runden blaulichten Flecken siehet, wo es durchbrechen will. Ist Ew. c. etwas damit gedient, so will ich sie überschicken. Weilich in Herrn Peter Kalms Reisebeschreibung nach dem nördlichen America, eine besondere umständliche Nachricht von diesem Erbseninseckt gefunden, so vermuthe, daß solche Ihnen werde angenehm seyn, und habe sie deswegen von Wort zu Wort ausschreiben lassen, auch einige Stellen aus des Herrn Ritters Linnäus Schriften selbst beygefügt, woraus sie zugleich ersehen werden, daß sie sich kein Bedenken machen dörfen, diese Wahrnehmung bekannt zu machen, sondern daß sie vielmehr dem Publico einen Dienst damit leisten werden. Ob Herrn Rösseln, oder Herrn Reaumürn dieses Inseckt bekannt gewesen? habe in Ihren Werken noch nicht nachsehen können. Von Kalms Reisebeschreibung kommt nun in Leipzig eine neue Uebersetzung heraus. Den ersten Theil habe ich schon; ob aber der Zweyte diese Messe erscheinen wird, weiß ich wohl nicht.
Ich schmeichle mir, daß nachstehender Auszug meinen g.L. so angenehm seyn wird, als mir, und in diesen Vertrauen will ich denn auch denselben nach seinen ganzen Innhalt mittheilen.

Auszug aus des Herrn Peter Kalms, Professors der Haushaltungskunst in Aabo und Mitglieds der Königl. schwedischen Akademie der Wissenschaften, Beschreibung der Reise die er nach dem nördlichen America auf Befehl gedachter Akademie und öffentliche Kosten unternommen hat. Der zweyte Theil. Eine Uebersetzung.
Nota: Dieses ist der völlige Titel des 10ten Theils der Sammlung neuer und merkwük diger Reisen zu Wasser und zu Land, welche in Göttingen edirt worden. Das Original ist in schwedischer Sprach geschrieben und in Stockholm 1756. in 8vo gedruckt, die Anmerkung aber von Herrn Kalm den 9. October 1748. gemachet worden.
„„Erbsen werden jetzt in Pensylvanien nicht viel gesäet. In den vorigen Zeiten hingegen hat ein jeder Bauer sein kleines Erbsenfeld gehabt. Das bezeugten einige bejahrte Schweden. Eben so verhält es sich mit Neu-Jersey und dem südlichen Theile von Neu-York. Denn auch in diesen Landschaften ist die Erbsensaat ehedem weit stärker gewesen, als jetzt. In dem nördlichen Theilen der letztern aber, oder um Albany, und in dem ganzen von denen Franzosen bewohnten Canada, legte man sich gar sehr darauf: und die Erndte gerieth ungemein gut. Allein in jenen Colonien ist man durch ein kleines verächtliches Inseckt genöthiget worden, eine so nutzbare Aussaat aufzugeben. Man hat von demselben sonst nicht viel gewußt. In den letzten Jahren aber hat es sich überaus vermehret und vestgesetzet. Es paaret sich im Sommer um die Zeit wenn die Erbsen blühen und Schoten setzen, da legt es denn ein kleines Ey, meist in jede der zarten grünen Erbsen. Wenn sie nun ausgedroschen werden, so kan man ihnen zwar von aussen nichts ansehen; schneidet man sie aber entzwey, so findet sich gemeiniglich in ihnen ein ganz kleiner Wurm: derselbe lieget, wenn er indessen nicht gestöhret wird, den ganzen Winter durch, und noch etwas vom Frühjahre in seiner Erbse, und verzehret in der Zeit allmählig das meiste von ihrem Kerne, oder dem eßbaren Theile. Es ist daher im Lenzen wenig mehr übrig als die äussere dünne Haut. Endlich verwandelt sich der Wurm in ein beschaltes Inseckt: welches durch das Loch, so es in der Hülse gemacht hat, auskriecht, und davon fliegt, um neue Erbsenfelder zu suchen bey denen es sich paaren, und seine Brut mit einem hinlänglichen Futter versehen kan. Dieß schädliche Inseckt hat sich von Pensylvanien immer weiter nach Norden gezogen. Denn die Gegenden von Neu-York, in denen es sich jetzt aufhält, sind noch vor zwölf bis funfzehen Jahren davon frey gewesen: und man säete daselbst überall sicher und mit einem besonders guten Erfolg jährlich eine Menge von Erbsen. Allein, nach und nach haben sich diese Feinde in der Menge eingedrungen, daß die Einwohner endlich gezwungen worden sind, allen Erbsenbau einzustellen. Hierüber hörete ich an verschiedenen Orten die Leute klagen. Der Landmann um Albany hat zwar jetzt noch die Befriedigung, daß seine Erbsenfelder von diesem Geschmeisse nicht beunruhiget werden. Er ist aber in täglicher Furcht, daß es sich auch dahin aus breiten werde; denn man hat bemerket, daß es Jahr vor Jahr diesem Landstriche sich nähert. Ich weiß nicht, wie das Inseckt in Europa fortkommen würde; doch deucht es mir, daß die schwedischen Winter den Wurm tödten müßten: wenn er auch noch so tief in der Erde verborgen läge. Allein es ist oft in Neu-York, dem jetzigen Aufenthalte desselben, der Frost nicht gelinder als bey uns; und dennoch vermehret es sich daselbst jährlich, und ziehet immer weiter nach Norden. Ich hätte beynahe selbst, mir unwissend, das Unglück mit nach Europa gebracht. Denn bey meiner Abreise aus Amerika, nahm ich gleichfalls einige Zuckererbsen mit mir, in einer kleinen Dute. sie sahen ganz grün und frisch aus; da ich aber nach meiner Ankunft in Stockholm, oder am 1sten des August, im Jahre 1750. das Papier eröfnete, so fand ich alle Erbsen ausgehölet; aus jeder derselben steckte ein Inseckt den Kopf hervor, und einige krochen schon heraus, um das neue Clima zu versuchen; allein ich eilete meine Dute wieder zuzumachen, und die Ausflucht eines so schädlichen Geschmeisses zu verhindern. Ich gestehe, daß ich bey ihrer ersten Erblickung mich mehr entsetzt, als wenn ich eine Viper im Papiere angetroffen hätte; denn ich erkannte allein den Schaden, den mein geliebtes Vaterland würde erfahren haben: wenn nur zwey oder drey von diesem gefährlichen Inseckte, entflogen wären. Die Nachkommen von verschiedenen Geschlechtern und in mehreren Landschaften, würden dann alle Ursachen gehabt haben, mich zu verwünschen, daß ich der Urheber von so vielem Unglücke gewesen wäre. Ich sendete hernach einige dieser Inseckten, aber sehr wohlverwahret, an den Herrn Grafen Tessin, und den Ritter Linnäus; nebst einem beygelegten Berichte von ihrer Schädlichkeit. Der Herr Linnäus hat auch schon eine Beschreibung von ihnen, in einer akademische Streitschrift geliefert, die unter seinem Vorsitze vertheidiget worden, und von dem Schaden der Inseckten handelte. Er nennet darinn das meinige den Bruchus aus dem nördlichen Amerika. Es war besonders, daß in der ganzen Dute keine einzige Erbsen gefunden worden welche nicht ausgehölet gewesen wäre.
Wenn die Einwohner in Pensylvanien sich Erbsen von draussen verschrieben haben, und sie aussäten: so blieben diese gemeiniglich im ersten Jahre gut, und von allen Würmern frey; allein in dem nächstfolgenden nisteten sich dieselben schon ein. Es ist sehr zu wünschen, daß keines von den schiffen, welche jährlich von Pensylvanien oder Neu-York nach verschiedenen Europäischen Ländern fahren, sie mit sich dahin bringe. Man wird hieraus erkennen, was ein einziges verachtetes Inseckt zu thun vermag; und daß die Wissenschaft von der Oekonomie und den Eigenschaften der Inseckten, nicht für einen müßigen Zeitvertreib, und eine wenig nützende Beschäftigung zu hatten sey.
Anmerkung:

Da dieser letzte Bogen bereits der Presse untergeben ware, erhielte ich von Tit. Herrn Geheimden Rath und Hochfürstlichen Leib – Medico Wagnern zu Bayreuth, meinem hochzuehrenden Gönner, nachstehendes Schreiben, dessen gänzliche Mittheilung denen g.L. um so weniger unangenehm seyn kan, je mehr es die Geschichte dieses Erbseninseckts erläutert:
Als kürzlich das Vergnügen hatte Ew. tc. in Erlang zu besuchen, und zu meiner nochmaligen Danksagung, Ihre schönen Mikroskopischen Anstalten in Augenschein zu nehmen, so hatten sie die Gefälligkeit, unter andern novis, mir auch einige besondere Böhmische Erbsen, die Ihnen aus Nürnberg von sicherer Hand zugeschickt worden, zu zeigen, in deren jeder ein kleiner Käfer verborgen lage, der aus einem runden, mit einem kleinen Deckel versehenen Loch, hervorkroch, auf denen beeden Oberflügeln einige kleine weisse Punkten, auf dem hintern Theil des Leibs aber ein weisses Kräutzlein hatte. Ich erinnerte dabey, daß dieses bey denen meisten plantis leguminosis nichts Ungewöhnliches seye, wann sich in ihren Schotten, Würmer finden, welche ihre Früchte ausfressen und sich endlich in kleine meistens Rüsselkäfer, verwandeln, wie ich solches an denen Orobis, Lathyro pratensi, Viciis und andern solchen Schottengewächsen, häuffig wahrgenommen habe. Da ich nun aber an dem Erbsengeschlecht ein gleiches zu finden Gelegenheit gehabt, so kan nicht umhin Ew. tc. davon Nachricht zu geben, und Ihnen beykommend einige Erbsen und Käfer, so denen Ihrigen vollkommen gleich sind, in einem Schächtelein und Papierlein zu übersenden. Sie kommen aber aus einer von Böhmen sehr weit entfernten Gegend, nemlich aus der Provençe. In abgewichener Woche erhielte ich von einigen Bekannten und guten Freunden aus Avignon, ein Päckgen Samen, unter welchen ein Papier mit Erbsen ware, worauf geschrieben stunde: Pois gourmans; als ich es eröfnete, wimmelte alles von obgemeldten Käfern, welche sehr hurtig herumliefen und zum theil behende davon flogen. Ich sammlete deren eine gute Quantität in ein Gläslein, worinnen ich sie wegen ihrer Hurtigkeit im lauffen und davonfliegen, kaum erhalten konnte, und ich wurde dabey gewahr, daß fast alle Erbsen durchlöchert, oder wenigstens noch mit einem darinn verborgenen Käfer, angefüllet waren, welche nach und nach ihre runde Deckelgen eröffneten und herauskrochen. Da nun im Brief zu gleich gemeldet worden, daß die Erbsen, ob sie gleich durchlöchert wären, dennoch gut zum säen seyen, so untersuchte ich die Ursache davon und fande, daß der Wurm allezeit den Keim der Erbse verschonet und nur auf der entgegen seyenden seite, die beeden Saamenlappen, auf die Helfte zerfressen und durchbohrt hatte, welches dann dem Keimen und Aufgehen der Erbse nicht schadet. Auch hierinnen hat der grosse Schöpfer sehr weißlich für die Erhaltung seiner Geschöpfe gesorget, da Er einem so verächtlichen und unvernünftigen Wurm, den Trieb eingepflanzet, diejenige Frucht, so Er ihme zu seiner Nahrung angewiesen, an dem Ort anzubeissen, wo es ohne seine Vernichtung geschehen könne. Ew. tc. werden auch finden, daß nicht alle und jede von diesen Käfern das weisse Kreutzlein haben. Vielleicht ist dieses das Unterscheidungszeichen des Geschlechts, welches zu untersuchen ich noch keine Zeit gehabt habe. Ich bin und ver bleibe mit wahrer Hochachtung
Bayreuth, den 26. April 1761, Ew. tc, Dr. P.C. Wagner“

Erklärung der Il. Figur auf der 99. Tafel.
a. b. sind Erbsen wie sie mit ihren blauen Flecken mit blosen Augen anzusehen sind.
A. B. ist die Vergrösserung.
c. Eine andere mit offenen Deckel, aus welcher der Käfer schon heraus ist
d. Noch eine andere woraus der kleine Käfer in seiner natürlichen Grösse sich begiebt.
e. Der Erbsenkäfer vom Rücken und
f, derselbe von der Seite des Bauchs anzusehen, nach ihrer wahren Grösse abgebildet.
g. Ein auskriechender solcher Käfer mit seiner Erbse durch ein gutes Suchglas abgezeichnet.
h. Die vergrösserte leere Erbse, in welcher ein weisses Gespinnste und auf dem Boden etwas schwarzer Staub gelegen, welches vermuthlich von der Puppenhaut die Ueberbleibsel waren, und welche ich hier mit einem stern angezeigt habe. Da ich nun gar oft in denen grünen Schotenerbsen
i. kleine Raupen
k. gefunden welche sich in die noch weichen Erbsen
i. eingefressen, so wollte ich auch diese nicht unangemerkt lassen, um denen g.L. dadurch Gelegenheit zu verschaffen, die Verwandlung dieses Räupchens zum Käfer, selbsten abzuwarten und der gleichen Schotenerbsen aufzubehalten.


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