Die Dornen, Stacheln und weiblichen Befruchtungsgefässe der Rose
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Bild aus: Ledermüller, Mikroskopische Gemüths- und Augen-Ergötzungen, Tafel 80

Die Dornen, Stacheln und weibliche Befruchtungsgefässe der Rose.
Legende dazu:
a. Ist ein frischer Rosenknopf von welchem die Blätter und der obere Theil, abgenommen ist, um die innere Stacheln e. desto deutlicher zu sehen. An diesem Knopf oder Fruchtbehältnus, befinden sich die noch unreifen Dornen, welche vergrössert bey b. c. und d. zu sehen sind, und deren innerlicher Bau aus unzählichen Saftbläschen bestehet.
e. Sind diejenigen Haare oder Stacheln, womit die Saamenkörner der Rosenfrucht, innerlich umgeben und bewahret werden. Bey
f, aber ist der Gang, durch welche der befeuchtende Saft, in den Eyerstock dringet und welcher aus unzählichen sehr feinen Haarrörchen bestehet. Auf diesen befinden sich
g, die Wärzchen, worauf der befruchtende Blumenstaub liegt, der allda zerplazt durch f. seinen ausdringenden Saft in
h. i. laufen lässet, um die in dem Fruchtbehältnusse befindliche Eyer, Empriones oder Saamenkörner, zeitig zu machen oder zu befruchten.
k. Ist endlich eine reife Frucht der Rose, oder eine Hülse in natürlicher Gestalt, welche bey i. horizontal, bey n. aber perpendikular durchschnitten ist, um die darinnen liegenden Kerne oder Saamenkörner, zwischen ihren Haarstacheln, sehend zu machen.
i. Stellet zehen solcher Haarstacheln durch Num. 3. und endlich
m, m. zwey derselben durch N. 00. am stärksten vergrössert vor. Die Männlichen Befruchtungstheile der Rose sind in Tab. 77. bereits vorgestellet worden.


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