Die Spitze einer Nähnadel nebst einem noch in seiner Scheide liegenden Bienen Stachel
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Bild aus: Ledermüller, Mikroskopische Gemüths- und Augen-Ergötzungen, Tafel 40

Titel dieses Kapitels: Die Spitze einer Nähenadel, nebst einem noch in seiner Scheide liegenden Bienen-Stachel.
Dazu schreibt Ledermüller: Es mag eine Nadel noch so glatt und gleich mit blossen Augen anzusehen seyn, so wird sie doch durch das Vergrösserungsglaß betrachtet, voller Risse, Gruben und Krümmen erscheinen, und eine sehr grosse Ungleichheit vorstellen; wie hier die Figur b. deutlich zeigen kan.
Hält man nun erst den Stachel einer Biene dagegen, so wird sich der Unterschied zwischen den Werken der Natur und der Kunst noch deutlicher zu Tage legen und man wird gestehen müssen, daß die Kunst allemal von der Natur weit übertroffen werde. Ich habe zu dem Ende bey c. einen Bienenstachel mit abgezeichnet, der noch in seiner Scheide verborgen liegt.
Inzwischen ist die Technik weiter: Die heutigen Steck- und Nähnadeln sind deutlich glatter.


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