Stichworte: Algen, Eukaryoten, Mikroskopie, Protisten, aus Bewie's Mikrowelt

Dinobryon
Becherbäumchen heißt diese Goldalgen-Gattung, und woher sie ihren Namen hat, muss man nicht lange erklären. Die Einzelzellen haben zwei Geißeln und bilden ein becherförmiges Gehäuse (Lorica), Sie bilden verzweigte Kolonien, die frei im Wasser herumschwimmen. Hier dürfte es sich um Dinobryon divergens handeln.
In diesem Bildausschnitt sieht man die Geißeln.

Fundstelle: Fischteiche bei Steinfeld. Diese Gewässer waren ursprünglich vor dem zweiten Weltkrieg im Rahmen des Westwalls als Panzerhindernisse angelegt worden. Heute werden sie von Anglern aus den umgebenden Ortschaften und zahlreichen Gänsepaaren genutzt.
Koordinaten: 49° 2.466’N, 8° 2.904’E


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