Eine Kopflaus
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Bild aus: Ledermüller, Mikroskopische Gemüths- und Augen-Ergötzungen, Tafel 21

Neben dem Floh zählte seinerzeit die Laus zu den am häufigsten untersuchten, beschriebenen und gezeichneten Objekten. Sie war ständiger Gast auch auf den vornehmsten Köpfen, was durch die damals, in der Barockzeit, üblichen Perücken sicherlich stark gefördert wurde. Und die Läuse waren nicht loszuwerden, wie Ledermüller vermerkt: „Denn so getreu als der beste Hund, so getreu ist auch die Lauß, welche ihren Herrn gewiss nicht ehender als im Todte verläßt.“ Das ist heute zum Glück nicht mehr ganz so dramatisch, auch wenn es hin und wieder in den Kindergärten noch einen Läusealarm gibt.


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