Stichworte: Algen, Eukaryoten, Mikroskopie, aus Bewie's Mikrowelt

Hydrodictyon reticulatum

Das Wassernetz (Hydrodictyon reticulare) bildet röhren- bzw. sackförmige Netze, anfangs klein, dann immer größer. Die Einzelzellen sind miteinander verbunden, meist stoßen 3 Zellen aneinander. Anfangs sind sie winzig, dann wachsen sie und können bis zu 1 cm lang werden. Entsprechend wächst auch das ganze Netz. Dann entstehen in den ausgewachsenen Zellen bis zu 20.000 Zoosporen, die recht bald ein Miniaturnetz bilden. Danach reißt die Mutterzelle auf und ein neuen Wassernetz wird in die Welt entlassen.

Fundort: Ehemalige Fischweiher am Reisbach zwischen Reisdorf und der Einmündung des Reisbach in die Lauter bei St. Germanshof. Koordinaten: 49° 3.181’N, 7° 52.956’E

Ein noch junges Wassernetz.
Dasselbe Hydrodictyon, stärker vergrößert. Meist sind drei Zellen miteinander verbunden, manchmal auch vier.
Teil eines äleren, großen Wassernetzes. Die Zellen sind inzwischen sehr viel größer geworden.
Hier eine Überlagerung von DIK-mikroskopischem Bild und Fluoreszenzaufnahme. Es handelt sich um die Eigenfluoreszenz des Chlorophylls (rötlich, bei Anregung mit grünem Licht).


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