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In einer alten Teichwasser-Probe, die seit längerem in einer Petrischale von sich hingammelt, fand sich eine schillernde Kugel. Hier die Makroaufnahme mit einem Luminar. Sie zeigt bereits, dass die Kugel perlschnurartige Gebilde enthält. |
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Die Kugel hat einen Durchmesser von nur 0,8 mm. Unterm Mikroskop, auf einem Objektträger mit Mulde, so dass sie nicht durch das Deckglas gequetscht wird, sieht man mit dem 10er Objektiv (DIK) immerhin schon etwas besser, was in der Kugel drinsteckt. Das Bild ist aus neun Einzelbildern gestackt. |
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Auf einem flachen Objektträger wird die Kugel durch den Druck des Deckgläschens plattgedrückt und dadurch der Durchmesser auf 1,2 mm erweitert. Man sieht nun recht gut, worum es sich handelt: Die Kugel (oder in dieser Phase eher der Pfannkuchen) steckt voller Nostoc, einer kettenförmigen Blaualge, die in einer Gallertmasse wächst. |
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Das 100er Objektiv zeigt dann die Nostoc-Ketten in ihrer ganzen Pracht; man könnte sie glatt in den Weihnachtsbaum hängen. Schön zu sehen sind auch die so genannten Heterozyten, die sich hier auch farblich gegen die restlichen Cyanobakterien abgrenzen. |
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2008 - Das Copyright der Bilder liegt bei Dr. Bernhard Wiedemann. Jegliche Verwertung dieser Bilder ist honorarpflichtig und bedarf der ausdrücklichen Genehmigung.