Stichworte: Band11, Flora, Historie, Sturm, aus Bewie's Mikrowelt

Muskateller-Salbei aus Sturms Flora von Deutschland, Band 11: Röhrenblütler – Tafel 50
Muskateller-Salbei, Salvia sclarea
Tafel 50:
a) Blütenstand, verkl.;
b) Blütenstandszweigpaar mit Deckblättern, verkl.;
c) Blüte in nat. Gr.;
d) Kelch in nat. Gr.;
e) Fruchtkelch in nat. Gr.;
f) Fruchtteile in nat. Gr.
Meist stark riechend. 0,5 bis 1,2 m hoch, unten zottig, oben drüsig-kurzhaarig. Blätter sehr runzelig, gekerbt oder gezähnt, die unteren gestielt. Blütenstände anfangs nickend. Blütenstiele in den Achseln ganzrandiger, langzugespitzter, roter Hochblätter. Blumen blassrosa oder blassblau. 6-8. (Synonyme: Sclarea sativa; Garten Scharlach, Hahnenkamm, Scharlachkraut.)
Alte Gartenpflanze; verwildert und auch neuerdings eingeschleppt; sehr zerstreut in Süddeutschland und dem westlichen Mitteldeutschland bis Westfalen und Thüringen. Als Heilkraut veraltet (Synonyme: Horminum sativum, Sclarea, Gallitrichum).
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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